AUSSTELLUNG/INSTALLATION

5000 miles on the road. 240 hours in front of a screen.
project C. united queendoms colonized California.


Utopia and Dystopia. IN SEARCH OF PARADISE. Zero tolerance.

project C ist das Experiment, wissenschaftliche Feldforschung und theatrale Inszenierung über das ästhetische Moment der Situation zusammenzubringen. Als performative Forschungsreise im Juli / August 2007 ist project C eine im Raum angewandte, multimedial inszenierte Spurensuche.
project C ist die Untersuchung, Reflexion und Dokumentation von Mobilität und ihrer Geschichte, von Körpern und (Geschlechter)Identitäten, von Landschaften und ihren kulturellen Ein- bzw. Beschreibungen und all deren Wirkungen auf die Untersucherinnen selbst. Es ist die Untersuchung der narrativen Funktionen von Landschaft(sdarstellungen), die den Mythos California konstituieren.

Kalifornien. Die Utopie. Produkt des Weges westwärts.
In Kalifornien ist die Utopie zur Destination geworden, hat sich, mit Hollywood als Epizentrum, selbst als soche reproduziert. Der Westen ist an seinem Ende angekommen. On the edge.
Kalifornien ist Dystopia ebenso sehr wie Utopia.
Es ist die Inszenierung von Mobilität, wie sie untrennbar verstrickt ist mit der Geschichte moderner Wissens- und Machtformationen, am Weg durch die (Stadt)Landschaft Kalifornien. Fragmentarisch und zitateartig wird Mobilität als Fortsetzung des europäischen Mythos vom Goldenen Westen ironisch gelesen und überaffirmativ nachvollzogen.
Zur Ausstellung kommt der historic trail of the united queendoms.
Die Frage nach den Identitätskriterien der Kunstfiguren bestimmt die Struktur der Ausstellung. Einzelne Punkte entlang der Route sind zu landmarks geworden. Die BesucherInnen können eine Postkarte von einem dieser historic sites verschicken und damit die Kolonisierung weiterschreiben.

WIEN, 1./2. Dez. 2007 + INNSBRUCK, 20. Dez. 2007 + BERLIN, 17. Jän. 2008